Night of Experiment




Kunst bedeutet Erforschen.

Auch der Mensch erforscht sein eigenes Leben. Unser Leben bietet uns die Möglichkeit, zu experimentieren.

Wann hielt der Mensch inne, um sein eigenes Leben zu erkunden?

n der Kindheit träumte jeder von uns von der Welt. Wir träumten alles! Die Welt bedeutete für uns Schönheit, unzählige Möglichkeiten …! Die Welt lud uns ein, sie zu erkunden! Aber manchmal geschieht es, dass wir in unserem Leben plötzlich aufhören zu träumen. Wie ein verlorenes Kind unterschätzen wir unsere eigenen Möglichkeiten und beschränken und selbst in der uns innewohnenden Freiheit.

Und wir träumen dann nur noch nachts und erkunden die Welt unbewusst im Dunkeln..

Wie liegen alleine in unserem Bett, weinen, sind traurig oder aber wir liegen neben jemandem, der unsere eigene innere Leere füllen soll. Aber eigentlich wollen wir doch an unser eigenes innerstes Wesen, an unser Dasein glauben!

Die Welt ist immer noch groß genug, um sie zu erkunden. Die Welt ist immer noch voller Freude, ein Ort, um unser Dasein zu feiern – wie dies in alten Zeiten geschah. Wir sind reich genug, um unsere seelisch-geistige Armut und Leere mit unserem physischen, mentalen, spirituellen Dasein auf ganzheitliche Art und Weise zu erfüllen.

Unter dem Titel „Nacht der Experimente“ möchten wir uns dem Thema „Leben“ mittels drei verschiedener Kapitel und jeweils verschiedener dazugehöriger Themenbereiche auf künstlerische Weise annähern, um unsere Existenz zu erforschen.

Kapitel 1: Space and Silence/Raum und Stille (11.und12 März 2016 Schauraum Nürtingen)

Kapitel 2: Colors/Farben(12.3.und 14.Oktober 2017 Galerie in der Freie Kunstakademie Nürtingen)

Kapitel 3: The Dreaming/ Täumen

Wir experimentieren im offenen Raum. Das Menschsein entwickelt sich durch unsere Körper, durch Räume und Objekte.Unsere Existenz entwickelt sich durch unsere Körper, weil unser Körper unser Medium ist.

Vor langer Zeit feierte der Mensch noch sein Dasein auf dieser Erde.

Hier auf der Erde zu sein, bedeutet größte Freude - aber dieses Gefühl der Freude entgleitet uns langsam aber sicher. Mithilfe dieses Projektes möchten wir diese “existentielle Freude”  gerne wieder für einen Moment (symbolisch) in unseren Händen halten. Eine Freude am Dasein, die wir in unserer ganzen Existenz ganzheitlich spüren möchten.Wir sind Erforscher des eigenen Lebens.




Colors


„Glauben sie nicht/nichts was sie sehen. Schauen Sie einfach nur zu".


Wir bringen in dem Projekt COLORS-Night of Experiment verschiedene künstlerische Genres unter dem Oberbegriff Farbe zusammen. Malerei, Bildhauerei, Bewegung, Ton: Alles deutet auf Farbe und zugehörige Techniken. Was gezeigt wird, ist eine Mischung die ganz ohne Farbe auskommt. Das Bild das nie zu sehen ist, die Bewegung die zum Bild wird, das Wort das den Rhythmus und die Musik vorgibt, die Skulptur die Linien in den Raum zeichnet und sich wieder auflöst. Es geht um Wirkung und Assoziation, Fragen nach dem Sinn menschlicher Erfahrungen. Es geht um eine Form der Hellen Wachheit, die erweiterte Wahrnehmung möglich macht.“







Photo credit:Peter Pöschl




Foto/Zeichnung/Copyright:Anett Frey
Zeichnung/Foto/Copyright:Anett Frey

Kann man Farben denken, fühlen, hören?
Was gezeigt wird, ist eine Mischung, die jedoch ganz ohne Farbe auskommt. Das Bild, das nie zu sehen ist, die Bewegung, die zum Bild wird, das Wort, das den Rhythmus und die Musik vorgibt, die Skulptur die Linien in den Raum zeichnet und sich wieder auflöst. Es geht um Wirkung und Assoziation.

Wiederaufnahme
Fr. 28.09 und Sa. 29.09.2018, jeweils 20 Uhr
Kleine Bühne, Karlskaserne
Hindenburgstraße 29, 71638 Ludwigsburg

Veranstaltung im Foyer
« Partitur des Loslassens » von Anett Frey -eine Malerei inspiriert von „Colors“.

Tanz: Yahi Nestor Gahè
Tanz/Choreographie: Sawako Nunotani
Installation: Josephine Bonnet
Malerei: Mirko Viljetić
Licht: Doris Schopf
Musik: Kayoko Arisato, Takashi Tajima
Assistentin: Tina Kern
Foto: Anett Frey
Flyer Design: Katrin Arndt

Eine Kooperation mit der Tanz- und Theaterwerkstatt e.V. Ludwigsburg.
Ein Ko-Produktion mit der Freien Kunstakademie Nürtingen,
Gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Stiftung Landesbank Baden-Württemberg, Stadt Nürtingen, Kreissparkasse Nürtingen-Esslingen.
Mit freundlicher Unterstützung des Produktionszentrums Tanz + Performance e.V. und dem Studio trade /silke Z. resistdance/Köln.




Premiere
Donnerstag 12.Oktober 2017
Weitere Auführungen:Freitag 13. und Samstag 14.10.2017 jeweils 19:30Uhr
Ort:Galerie in der Fabrik, Freie Kunstakademie Nürtingen, Neckarstrasse 11, 72622 Nürtingen




1.Teil
"Hölzl und die Sprache der Farben und Formen"
Anke Sellner, Petra Pipping Heidi Berst(Freie Kunstschule Stuttgart)



"Performance" 

Julia Hagedorn(Freie Kunstakademie Nürtingen)



"Dunst der Tannen"

M.art Ina(Freie Kunstakademie Nürtingen)



2.Teil   "Colors"  

Monochrom
Solo I
Chiaroscuro
Solo II
Phenomen

Tanz:  Yahi Nestor Gahé, Sawako Nunotani


Choreographie: Sawako Nunotani
Sounds, Musik: Kayoko Arisato, Takashi Tajima
Installation: Josephine Bonnet
Zeichnung:Mirko Viljetić (Freie Kunstakademie Nürtingen)

Malerische Dokumentation, Kohle auf Papier:Anett Frey

Projektleitung: Tiina Kern
Konzept, künstlerische Leitung: Sawako Nunotani
Film:Ralf Braun


Eine Ko-Produktion der Freie Kunstakademie Nürtingen e.V. und Sawako Nunotani
Gefördert durch die Stadt Nürtingen und Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen

Besonders bedanken wir uns für die herzliche Unterstützung:Tanz- und Theater Werkstatt e.V. Ludwigsburg
Weitere Unterstützung: Produktionszentrum Tanz+ Performance e.V., Studiotrade Köln/Silke Z.Resistdance

Alte Seegrasspinnerei
Herzlichen Dank für die Kooperation zum Interview: Naomi Daimon, Masaki Hata, Chikako Kawakami, Masako Nakanowatari, Kayoko Arisato, Safian Khir Hinaidi, Tiina Kern, Yahi Nestor Gahé, Pierangela de Rosas Patta
Herzlichen Dank: Michael Beutler, Dundu, Schule des Balletts Stuttgart



Presse

Nürtinger Zeitung den 14.10.2017

Stuttgarter Zeitung den 15.10.2017 von Wolfgang Berger    Schwarz, Weiß und kulturbunt




Space and Silence

Leere und Stille: Der Raum ist leer - keine Musik, keine Worte.

Nur unsere Körper sind da: Was will daraus entstehen?

Premiere:11.03.2016 
Weitere Aufführung:12.03.2016
Im Provisorium SCHAURAUM (Heiligkreuzstrasse 4, 72622 Nürtingen)

Foto:Helmut Grygiel
Foto:Helmut Grygiel

















Night of Experiment – Space and Silence” ist eine Hommage an die Menschen, die nicht mehr hier sind.

Das Bild, welches Handabdrücke in der Höhle „Cueva de las Manos“ im Südwesten Argentiniens zeigt, inspiriert mich besonders: Vor 9000 Jahren haben hier nämlich Menschen ihre Freude am Leben dadurch ausgedrückt, dass sie ihre Hände gegen eine Höhlenwand drückten und sich so verewigten. Wenn ich dieses Bild sehe, ertönen in mir Stimmen der Freude, die ich lange nicht gehört habe.
In diesem Bild werden diese Stimmen sichtbar, sie sind darin anwesend und können erkannt werden.
Wann hat der Mensch begonnen innezuhalten, um sein eigenes Leben zu erkunden?
In der Kindheit träumte jeder von uns von der Welt. Wir träumten alles! Die Welt bedeutete für uns Schönheit, unzählige Möglichkeiten zu sein…! Die Welt lud uns ein, sie zu erkunden! 
Doch: Wo ist heutzutage der Ausdruck der Freude über unsere Existenz geblieben?
Manchmal geschieht es, dass wir mitten in unserem Leben plötzlich aufhören zu träumen. Wie ein verlorenes Kind unterschätzen wir auf einmal den Spielraum unserer eigenen Möglichkeiten, wir beschränken die uns innewohnende Freiheit. Fortan träumen wir nur noch nachts und erkunden die Welt nur noch unbewusst im Dunkeln… Wir liegen alleine in unserem Bett, weinen und sind traurig oder aber wir liegen neben jemandem, der unsere eigene innere Leere füllen soll.
Am Tage denken wir immer: ”Was sollen wir jetzt tun?” Aber was machen wir eigentlich?
Ich sehe es oft: Unsere Körper sind hier, aber wir sind nicht da. Unser Innerraum wird leer, wenn wir nur damit beschäftigt sind, unsere Leere zu erfüllen.

Ich stehe gerne im leeren Raum.
Dann kann ich viele Spuren sehen: Lebensspuren – gezeichnet von Menschen, die nicht mehr hier sind.
Die Handabdrücke sind nur ein Teil ihres Lebens. Hinter diesen höre ich nämlich eine Vielzahl an Lebensäußerungen: Laufen, Wälzen, Wut, Lachen...
Wie können diese musikalisch und tänzerisch erforscht werden – in der Leere des Raums?
Liebe Vorfahren, Ihr sagt mir: “Leere bedeutet nicht nichts.”
Wir wollen an unser innerstes Wesen, an unser eigentliches Dasein glauben! Die Welt ist immer noch groß genug, um sie zu erkunden. Die Welt ist immer noch voller Freude, sie ist der Ort, um unser Dasein zu feiern – wie dies in alten Zeiten geschah. Wir sind reich genug, um unsere seelisch-geistige Armut und Leere ganzheitlich – das heißt mit unserem physischen, mentalen und spirituellen Dasein – zu erfüllen.
Wir verbinden uns – von der Vergangenheit über die Gegenwart bis zur Zukunft!
“Space and Silence” ist ein Stück, das einen kurzen Moment aus dem großen Ganzen des Lebens herausschneidet.

Konzept/Choreographie:Sawako Nunotani
Tanz:Pierangela de Rosas Patta, Sawako Nunotani
Filmen:Amon Barth

Ein Herzlichen Dank für Ihre Freundliche Unterstützung:
Kulturverein Provisorium/SCHAURAUM, Musil und Jugendkunstschule Nürtingen, Produktionszentrum Tanz+und Performance e.V. Stuttgart, Veronika Neppel, Jana Bayer, Judit Focht, Helmut Grygiel, Andreas Mayer-Brennenstuhl, Thomas Osar

Press
Tanz der fehlenden und der gelösten Freude - 2.5.2016 Thomas Oser

Nürtinger Zeitung







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